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Internationaler Austausch
Austausch mit England
Osterferien 2010: 27.03.-2.04.
Leicester empfängt Frankfurt
Ostern 2010 und wir fahren endlich nach England! Ein Gutteil der alten Truppe hat sich zusammengefunden und ein paar neue Gesichter sind auch dabei. Wir reisen mit dem Zug. Die ersten aufregenden Punkte sind das Einchecken in den Eurostar und das Durchqueren des Ärmelkanals im Tunnel. Wir wissen jetzt, dass man auch australische Taschenmesser nicht nach England einführen darf und dass es keine Ankündigung gibt, bevor es plötzlich tunneldunkel um uns wird. In Leicester empfangen uns altbeknante Gesichter und wir fremdlen nur ein bisschen. Als wir im Hotel zusammensitzen, ist es schon fast wie letzes Jahr und beim Abendessen im echten englischen Pub wird uns nicht nur im Magen wohl.
Wir lernen in dieser Woche viel über Ökostandard-Häuser, englische AIDS-Hilfen, ägyptische Mumien und Streetworker auf der "falschen" Seite der Stadt Leicester. Richtig beeindruckend ist ein großes Ausbildungsprojekt für Jugendliche mit eigenem Friseursalon und eigener KFZ-Werkstatt. Zwischendrin spielen wir im Park und erkunden diverse Shoppingmalls - auch die Essensgelegenheiten nehmen wir gründlich unter die Lupe - yummy! Im Emerald Centre lernen wir viele junge Leute und verschiedene Familienangehörige unserer Austauschpartner kennen. Beim Bowlen am Stadtrand haben wir wieder ziemlich viel Spaß. Als es am Freitag nach Hause geht, sind wir wieder den Tränen nahe. Es ist einfach schön mit unseren englischen Freunden!
Fotos folgen in Kürze
Osterferien 2009: 14. - 20. April 2009
Vorbereitungsgruppe plante den Gastbesuch aus Leicester, England in Frankfurt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieses Jahr können nächstes Jahr mit nach England zum Gegenbesuch fahren. Die Besucher sind 18-22 Jahre alt und werden für den sozialen Bereich ausgebildet.
Die Organisation in England, die von dort die Fahrt vorbereitet, heißt Connexions".
Dies ist ein Beratungszentrum für Jugendliche und junge Heranwachsende zu Themen wie: Berufsfindung, Praktikumsvermittlung, Familienproblemen, Drogengebrauch etc. Connexions arbeitet mit vielen Ausbildungsprojekten eng zusammen.
Frankfurt begegnet Leicester
Am 14. April 2009, einem Dienstagvormittag machten sich die Mitglieder unserer Vorbereitungsgruppe auf, die Engländerinnen und Engländer vom Flughafen abzuholen. Nach der Ankunft in der Jugendhwerberge am Mainufer trafen wir uns - alle etwas nervös - zum Kennen lernen im Tagungsraum der Jugenherberge. Einige der Ehrenamtlichen aus Deutschland und England studieren, andere befinden sich noch in der Aubildung. Allen gemeinsam ist das Interesse am sozialen Engagement in der jeweiligen Einrichtung. Während Josh aus England, 19 Jahre, z.B. schon selbst Gelder für ein Jugendprojekt in Leicester beantragt hat, betreut Melina aus Deutschland, 24 Jahre, regelmäßig Jugendfreizeiten beim Jugendwerk und engagiert sich im Akrbeitskreis Bildung des Jugendwerks.
Der Kern der Woche waren die Besichtigungen verschiedener sozialer Einrichtungen. Die gemeinsame Sprache war übrigens Englisch, ein englischer Gast übte sein Deutsch auch ein wenig. Zuerst statteten wir dem Jugendwerk einen Besuch ab. Dort wurde uns ein kulinarisch hochwertiger und gesprächsreicher Empfang bereitet. Angeregt diskutierten wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Arbeitsweise und Finanzierung sozialer Projekte in Deutschland. Außerdem ließen wir uns im Amt für multikulturelle Angelegenheiten über die Vielzahl der Nationen in Frankfurt und das interkulturelle Miteinander aufklären. Einen Höhepunkt stellte der Besuch im Jugendmigrationsdienst der AWO in Höchst dar. Wir genossen einen leckeren Snack im Cafe des Projekts touchdown und unterhielten uns mit den Projektteilnehmern aus der Küche und der Fahradwerkstatt. Krönender Abschluss des Nachmittags war die Überfahrt mit der Fähre zum Renovierungsprojekt bei touchdown. Dort besichtigten wir das Boot, das acht Jugendliche mit dem Bootsbauer wiederherstellen. Last not least besuchten wir den Verein zur beruflichen Förderung von Frauen. Die Sozialarbeiterinnen, ihre Azubi-Klasse und unsere Gruppe unterhielten sich zwei Stunden angeregt über die Durchführung und gesellschafltiche Notwendigkeit geschlechtsspezifischer sozialer Projekte.
Natürlich kam auch die Kultur nicht zu kurz. Im Dialogmuseum zeigten uns blinde Führereinnen und Führer, wie Menschen ohne Sehsinn in verschiedenen Umgebungen zurecht kommen. Beim Stolpern durch die Dunkelheit sind wir uns näher gekommen und allen wurde klar: das wird eine lustige Woche mit vielen neuen Erfahrungen! Goethes Zuhause war Pflicht ebenso wie ein Rundgang auf der Zeil und am Römer. Beim Bowlen haben wir uns in der binationalen Teamwork geübt. In einem Workshop lernten wir beim Verein Jacobina Arte Frankfurt den brasilianischen Kampftanz Capoeira kennen.
  
Spannende Diskussionen ergaben sich aus der informativen und ereignisreichen Woche für unseren Abhschlussworkshop am Sonntag. Die Rückmeldungen nach 7 Tagen Besuch beinhalteten vor allem das Bedaueren, das wir nicht noch mehr Zeit gemeinsam hatten - wir freuen uns daher sehr auf den Gegenbesuch in Leicester Ostern 2010!
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