Jugendwerk der AWO Hessen-Süd
Erleben, Entdecken, Begegnen

Wir bieten vielfältige Workshops und Stadtrundgänge für Schulklassen und andere Gruppen an, in denen die Themen Demokratie, Menschenrechte und Engagement bearbeitet werden. Hier können eigene Rechte und gesellschaftliche Herausforderungen in einer wertschätzenden Atmosphäre kennengelernt werden. Junge Menschen können dadurch motiviert, gestärkt und aktiviert werden, sich für sich und andere Menschen einzusetzen und Demokratie mitzugestalten.

 

Workshop
„Demokratie und Menschenrechte“
Was gibt es für Menschenrechte, wie sind sie entstanden und welche Rolle spielen sie in unserem Alltag? Wie kann ich mich demokratisch engagieren?

 

Workshop:
„Soziale Ungleichheit und Diskriminierung“
Was haben soziale Ungleichheit, Armut und Ungerechtigkeit mit den Menschenrechten zu tun? Was kann ich tun um mich zu engagieren?

 

Workshop:
„Geschlecht und Sexismus“
Welche Rolle spielt Geschlecht heutzutage, welche konkreten Ungleichheiten entstehen aus den Vorstellungen von Männern und Frauen? Was hat das mit mir und meinem Umfeld zu tun?

 

Stadtrundgang
„Migration in Frankfurt“
Seit wann gibt es Migration und wie prägt sie die Stadt? Mit einer digitalen Schnitzeljagd und Ortsbesuchen wird das Thema Migration in den Blick genommen.

 

Stadtrundgang
„Demokratische Orte in Frankfurt“
Wer gestaltet Stadt? Was gibt es für öffentliche Räume, wer bestimmt wer mitreden darf? An historischen und aktuellen Orten der Demokratie erkunden wir Themen demokratischer Teilhabe.

 

Alle Angebote können an individuelle Bedürfnisse und Wünsche der Gruppe angepasst werden.


Für alle Angebote gilt:

Zielgruppe: ab 7. Klasse

Dauer: 4 Stunden

Preis auf Nachfrage

Kontakt: internationales@jw-awo.de 

 

  

    Kontinuitäten des Antiziganismus

ab 16 Jahren

Antiziganismus bezeichnet grundlegend die Abwertung, Stereotypisierung und Diskriminierung von Personen, die als „Zigeuner“ bezeichnet und identifiziert werden. Vorurteile gegenüber und die Verfolgung von Rom_nja sind vor allem in Deutschland kein neues Phänomen; ein Höhepunkt lag im nationalsozialistischen Völkermord an als „Zigeuner“ Stigmatisierten.

In unserem Workshop wollen wir Antiziganismus und seine gesellschaftliche Funktionsweise in den Blick nehmen. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit der Kontinuität antiziganistischer Bilder, die im Nationalsozialismus verbreitet wurden. Gemeinsam mit Euch wollen wir fragen, wie wirksam diese in heutigen Medienberichten, politischen Statements und Vorurteilen noch immer sind.

Der Workshop kann zur Verlängerung der Juleica angerechnet werden.

Handlungsstrategien im Umgang mit diskriminierenden Äußerungen

In pädagogischen Kontexten, in den sozialen Netzwerken unter dem Schlagwort „Hate Speech“ als auch privat sind immer wieder menschenverachtenden Äußerungen präsent, seien sie rassistisch, sexistisch, homophob, antisemitisch oder anders diskriminierend. Nicht immer fällt es leicht, adäquat zu reagieren oder gleich die richtigen Argumente anzubringen.
Wir wollen mit Euch die Wirkung solcher Äußerungen diskutieren und fragen, inwiefern einzelne öffentliche Abwertungen - gerade auch im Kontext neuer rechter Ideologien - bereits dazu beitragen, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem immer mehr diskriminierendes Verhalten als legitim gilt. Außerdem werden wir herausarbeiten, wie und warum argumentieren gegen Vorurteile sinnvoll ist und gemeinsam mit Euch Handlungsstrategien entwerfen und durchspielen.

Der Workshop kann zur Verlängerung der Juleica angerechnet werden.

  

BiLaN – Aktiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Die Bildungsinitiative Lernen aus dem NSU (BiLaN) führt seit 2014 Workshops zum Thema NSU (sog. Nationalsozialistischer Untergrund) mit Jugendgruppen durch.

In den Workshops werden verschiedene Aspekte von Neonazismus und (gesellschaftlich gefestigter) Rassismus am Beispiel des NSU beleuchtet und die Teilnehmer*innen dazu ermutigt, gegen Diskriminierung aktiv zu werden.

In einem Wechsel aus kurzen Inputs und interaktiven Methoden erarbeiten sich die Teilnehmer*innen die Thematik und werden zum Austausch miteinander sowie zur Reflexion der eigenen Eingebundenheit in gesellschaftliche Machtverhältnisse angeregt. 

Die Teilnehmenden können zwischen folgenden inhaltlichen Schwerpunkten wählen:

- Alltagsrassismus, u.a. am Beispiel medialer Berichterstattung und polizeilicher Ermittlungen

- Frauen und Neonazismus

- Wie viel Staat steckt im NSU?

- Die extreme Rechte in Deutschland am Beispiel des Unterstützer*innen-Netzwerks des NSU

- Der NSU-Prozess

 

Alle Bildungsangebote sind buchbar für Einzelpersonen sowie Gruppen mit Teilnehmer*innen der Altersspanne 16-27 Jahre. Teilweise richten sich die Angebote auch an Multiplikator*innen aus dem Bildungsbereich. Sprechen Sie uns an, wir beraten gerne und finden gemeinsam den passenden Workshop!

Weitere Infos für Lehrer*innen, Jugendarbeiter*innen, Schulen sowie Gruppen und Einzelpersonen, erhalten Sie unter 069-8300556103 oder bildungsarbeit@jw-awo.de.

 

Bildungsurlaub für Gruppen

Das Jugendwerk organisiert 2020 zwei Bildungsurlaube: ein Fahrt nach Wien zum Thema Frauenrechte in Vergangenheit und Gegenwart und eine Gedenkstättenfahrt zum Thema Frauen im Nationalsozialismus.

Ihr seid eine Gruppe von Berufstätigen oder Auszubildenden bis 27 Jahre? Ihr möchtet gerne etwas gemeinsam unternehmen und dabei spannende Themen bearbeiten, oder Neues entdecken? Wie wär’s mit einem Bildungsurlaub?
Wir unterstützen Euch bei der Suche nach dem richtigen Inhalt und Ort, klären euch über die Möglichkeit der Freistellung durch Euren Arbeitgeber sowie weitere wichtigen Fragen rund um einen Bildungsurlaub auf.